Mikronährstoffe bei Struma

Inhalt dieser Seite


Wie Sie in unserem Artikel Struma – Ursachen, Symptome und Therapie bereits lesen konnten, spielen Mikronährstoffe eine wichtige Rolle bei Struma. In diesem Artikel wollen wir uns tiefer mit diesem Thema beschäftigen und Ihnen hilfreiche Tipps zur Selbsthilfe geben.

Mikronährstofftherapie

Der Schilddrüsenstoffwechsel ist in hohem Maß von einer guten Versorgung mit Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente & sekundäre Pflanzenstoffe) abhängig. Sie steuern die Produktion und Ausschüttung von Hormonen und Botenstoffen und sind damit auch wichtig für den Schilddrüsen-Stoffwechsel und die Schilddrüsen-Steuerung. Die zusätzliche Einnahme von Mikronährstoffen ist wohl einer der vielversprechendsten Ansätze in der Therapie bei Struma.

Vor allem Jod ist als wichtiges Spurenelement für die Produktion von Schilddrüsenhormonen bekannt. Weist der Körper nicht genügend Jod auf, versucht er dies zu kompensieren, indem sich die Schilddrüsenzellen vergrößern und vermehren. Weit weniger bekannt aber mindestens genauso wichtig ist Selen. Es ist an der Aktivierung der Hormone T3 und T4 beteiligt und wirkt sich damit positiv bei Struma aus. Niedrige Selenspiegel sind in Deutschland übrigens weit verbreitet.

Für die Bildung von aktiven Schilddrüsenhormonen sind außerdem ausreichend Vitamin A und Zink notwendig. Ein Mangel an diesen beiden Mikronährstoffen begünstigt eine Vergrößerung der Schilddrüse.

Zum besseren Schutz der Schilddrüse wird deshalb eine zusätzliche Zufuhr von natürlichen Mikronährstoffen empfohlen. Im Kampf gegen freie Radikale und andere Oxidationsprozesse haben sich bekanntermaßen natürliche Antioxidantien-Mischungen, die aus Obst und Gemüse gewonnen werden deutlich besser bewährt als synthetische. Die natürlichen Mikrostoffe wirken mehr als 200-mal stärker antioxidativ.

Omega-3-Fettsäuren senken zudem die Entzündungsneigung des Gewebes und unterstützen das Immunsystem. Übrigens: Omega-3-Fettsäuren werden vom Verdauungssystem besser aufgenommen, wenn sie in einer flüssigen Emulsion (z.B. einem Saft) und nicht in Kapseln eingenommen werden.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

Veränderungen im Lebensstil

Eine grundlegende Versorgung mit Jod ist essentiell. Die Schilddrüse kann Jod jedoch nicht umsetzen, wenn zu wenig Selen vorhanden ist. Achten Sie also neben der regelmäßigen Einnahme von Jod vor allem auf eine zusätzliche Zufuhr von Selen, da unsere Nahrungsmittel meist kaum Selen enthalten. Essen Sie überwiegend basisch (viel Obst und Gemüse) und verwenden Sie pflanzliche Öle in der Küche. Auch frische Kräuter (oder tiefgekühlt) sind wegen der entsäuernden Wirkung und des hohen Gehaltes an Spurenelementen wichtig. So verbessern Sie die Versorgung der Schilddrüsenzellen und stabilisieren den Stoffwechsel.

Was Sie selbst tun können

Mikronährstofftherapie

Mikronährstoffkonzentrate Testsieger






Essen und Trinken

Weitere Informationen finden Sie online unter:

Alltagshelfer bei Struma: Unsere Empfehlungen

Struma – Ursachen, Symptome und ganzheitliche Therapie

Weitergehende Informationen und Bücher zum Thema