Mikronährstoffe bei Rheuma

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Wie Sie in unserem Artikel Rheuma – Ursachen, Symptome und Therapie bereits lesen konnten, spielen Mikronährstoffe eine wichtige Rolle bei Rheuma. In diesem Artikel wollen wir uns tiefer mit diesem Thema beschäftigen und Ihnen hilfreiche Tipps zur Selbsthilfe geben.

Mikronährstofftherapie

Die Einnahme zusätzlicher Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe etc.) ist schon aufgrund des erhöhten oxidativen Stresses bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma dringend anzuraten. Bei Rheuma können freie Radikale vor allem während der Entzündungsschübe eine wesentliche Rolle bei der fortschreitenden Zerstörung der Gelenkknorpel spielen. Ein Mangel an Radikalfängern kann wiederum der Entzündung Vorschub leisten und das Abklingen des Rheuma- Schubes verzögern1.
Zusätzlich wird durch die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren das gesamte Entzündungs-geschehen positiv beeinflusst.
Folgende Effekte von Omega-3-Fettsäuren wurden in Studien belegt:

Außerdem wirken Omega-3-Fettsäuren auf das Immunsystem, um die zugrundeliegende Autoimmunkrankheit zu verbessern. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Omega-3-Fettsäuren vom Verdauungssystem besser aufgenommen werden, wenn sie in einer flüssigen Emulsion (z.B. in einem Saft) und nicht in Kapseln eingenommen werden.

Seit kurzem ist auch Vitamin D in den Fokus der Forschung gerückt. Patienten mit Rheuma brauchen auf jeden Fall zusätzliches Vitamin D. Neben seinen Effekten gegen Autoimmunkrankheiten kann Vitamin D speziell bei Rheuma die Krankheitsaktivität positiv beeinflussen. Schon lange ist bekannt, wie wichtig auch die Spurenelemente beim Kampf gegen Entzündungen sind. Aktuelle Erkenntnisse weisen wieder einmal darauf hin, dass gerade zahlreiche Rheuma -Patienten hier einen eklatanten Mangel dieser wichtigen Mikronährstoffe aufweisen.

In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man deshalb heute als Basistherapie bei Rheuma eine moderat dosierte, natürliche Mikronährstoffmischung. Diese erlaubt es, alle oben genannten Vorteile zu vereinen, alle Zellen werden optimal versorgt und der Körper kann wieder besser regulieren.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

Veränderungen im Lebensstil

Neben der Ernährung und der Versorgung mit Mikronährstoffen kommt auch dem allgemeinen Lebensstil eine Bedeutung im Kampf gegen Rheuma zu. Studien zeigen, dass bei etwa der Hälfte der Rheumafälle der jeweilige Lebensstil für die Symptome verantwortlich ist. Da Stress viele Formen von Rheuma verschlechtert, stehen vor allem Strategien zur Stressbewältigung im Vordergrund. Dazu gehören die Entspannungsverfahren des Autogenen Trainings und vor allem die progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Je nach Geschmack können auch Feldenkrais, Yoga, Tai Chi oder Chi Gong Alternativen darstellen.

Obwohl gute Studien zu diesen Therapieverfahren rar sind, deuten die vorhandenen Studien darauf hin, dass sich positive Effekte für die Gelenkschmerzen und die allgemeine Lebensqualität einstellen können. Ganz wichtig ist auch die regelmäßige körperliche Bewegung. Bewegung kann zunächst den Schmerz verstärken. Aber ein regelmäßiges Training bessert oft die Symptome. Es eignen sich Spazierengehen, Walken, Schwimmen, Radfahren und Aquajogging.

Was Sie selbst tun können

Mikronährstofftherapie

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Essen und Trinken

Bewegung und Entspannung

Weitere Informationen finden Sie online unter:

Alltagshelfer bei Rheuma: Unsere Empfehlungen

Rheuma – Ursachen, Symptome und ganzheitliche Therapie

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