Mikronährstoffe bei PMS

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Wie Sie in unserem Artikel PMS – Ursachen, Symptome und Therapie bereits lesen konnten, spielen Mikronährstoffe eine wichtige Rolle bei PMS. In diesem Artikel wollen wir uns tiefer mit diesem Thema beschäftigen und Ihnen hilfreiche Tipps zur Selbsthilfe geben.

Mikronährstofftherapie

Ein ausgeglichener Mikronährstoffhaushalt beugt zahlreiche Beschwerden und Erkrankungen vor – so auch das prämenstruelle Syndrom. Aktuelle Studien haben eindeutig ergeben, dass die Versorgung mit Mikronährstoffen einen bedeutenden Einfluss auf die Symptomatik von PMS hat. Die Mikronährstofftherapie zielt darauf ab, Mangelerscheinungen im Körper zu beseitigen und ihn so ins Gleichgewicht zu bringen, wobei besonders Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und essentielle Fettsäuren von großer Bedeutung sind. Ein wesentlicher Vorteil dieser Behandlungsmethode ist, dass der Körper weder durch Nebenwirkungen von Medikamenten noch durch eine Hormonbehandlung belastet wird.

Der wichtigste Baustein in der Mikronährstofftherapie zur Linderung der Beschwerden von PMS ist das Gleichgewicht der Mineralien, da dieses von den Zyklus-Hormonen stark beeinflusst wird. Unter den Mineralstoffen zeigt sich laut zahlreichen Studien Magnesium als besonders wirksam. Neben der Schmerzlinderung eignet sich Magnesium auch zur Behandlung psychischer Veränderungen bei betroffenen Frauen. Dem Mineralstoff wird ebenso eine präventive Wirkung gegen Krämpfe sowie Migräneattacken zugeschrieben.

Im Kampf gegen Kopfschmerzen und Migräne, die in besonders schweren Fällen bis zur Ohnmacht führen können, eignet sich auch Kalzium sowie Vitamin D.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Frauen, die unter dem prämenstruellen Syndrom leiden, einen deutlich niedrigeren Gehalt an Kalzium, Chrom, Kupfer und Mangan im Blut aufweisen. Da der Körper diese Stoffe nicht selbst herstellen kann, wird eine zusätzliche Zufuhr hier dringend angeraten, da diese positive Effekte auf die somatische und psychosomatische Symptomatik gezeigt hat.

Des Weiteren haben auch die Gruppe der B-Vitamine ihre Wirksamkeit bei PMS bewiesen, da sie für die Neubildung von Hormonen und Neurotransmittern unerlässlich sind. Vor allem dem Zusammenspiel aus Vitamin B6 und Kalzium wird eine zuverlässige, biochemische Wirksamkeit nachgesagt.

Zu guter Letzt sind auch die Omega-3-Fettsäuren sowie Pflanzenextrakte (beispielsweise aus Grüntee) positiv hervorzuheben.

Eine Mikronährstoffbehandlung eignet sich nicht nur zur Prävention sondern auch zur Therapie, wenn die Krankheit bereits eingetreten ist. In zahlreichen Studien wurde eindeutig nachgewiesen, dass Mikronährstoffe wie Mineralien (Kalzium, Magnesium, Chrom, Kupfer), Vitamine (Vitamin D, B-Vitamine) als auch Omega-3-Fettsäuren zur Linderung der Beschwerden beitragen.

In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man deshalb heute als Basistherapie bei prämenstruellem Syndrom eine moderat dosierte, natürliche Mikronährstoffmischung. Mit Hilfe der enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe kann der Stoffwechsel soweit verbessert werden, dass eine Linderung der Symptome eintritt.
Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

Veränderungen im Lebensstil

Viele Betroffene, die unter PMS leiden, verspüren häufig einen Heißhunger auf Süßigkeiten. Die so aufgenommenen Kohlenhydrate führen zu einer kurzfristigen Verbesserung der Stimmung. Ausgelöst wird dies durch die Anhebung des Blutzuckerspiegels, sowie einer vermehrten Bildung des Neurotransmitters Serotonin. Da Frauen, die vom prämenstruellen Syndrom betroffen sind, ihre Kohlenhydratzufuhr unbewusst stark erhöhen, steigt auch das Risiko übergewichtig zu werden. Ebenso kommt es zu einem verstärkten Abbau von Kalzium, was die Beschwerden von PMS verschlimmern kann.

Daher sollten Betroffene bewusst darauf achten weniger Kohlenhydrate als auch Lebensmittel mit hohem glykämischen Index zu sich zu nehmen. Ebenso sollte man auf kohlensäurehaltige Getränke und Alkohol verzichten. Frauen, die besonders unter den Wassereinlagerungen leiden, sollten vor allem auf eine salzarme Ernährung achten.

Was Sie selbst tun können

Essen und Trinken

Mikronährstofftherapie

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Bewegung und Entspannung

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