Mikronährstoffe bei Parkinson

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Wie Sie in unserem Artikel Parkinson – Ursachen, Symptome und Therapie bereits lesen konnten, spielen Mikronährstoffe eine wichtige Rolle bei Parkinson. In diesem Artikel wollen wir uns tiefer mit diesem Thema beschäftigen und Ihnen hilfreiche Tipps zur Selbsthilfe geben.

Mikronährstofftherapie

Bei Parkinson gibt es einige spannende Ansätze aus der Mikronährstofflehre. Homocystein ist ein Gefahrenfaktor, um an Parkinson zu erkranken. Die „Anti- Homocystein-Vitamine“ B6, B12 und Folsäure wirken Homocystein entgegen und mindern so das Risiko dieser Erkrankung.

Zusätzlich senken natürliche, antioxidativ wirksame Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe etc.) das Risiko an Parkinson zu erkranken. Auch für Extrakte aus grünem Tee wurde diese Wirkung mehrfach beschrieben. Von zahlreichen anderen sekundären Pflanzenstoffen wurden in den letzten Jahren schützende Effekte speziell der dopaminproduzierenden Nervenzellen nachgewiesen.

Eine weitere sehr attraktive Substanz im Kampf gegen Parkinson ist Coenzym Q10. Es konnte gezeigt werden, dass die zusätzliche Gabe von Coenzym Q10 den Verlauf einer Parkinson- Erkrankung verlangsamt und neurologische Ausfälle reduzieren kann.

In der Parkinson-Therapie spielt die Wiederherstellung der Energieproduktion in den Nervenzellen eine ganz wichtige Rolle. Hier konnten sowohl für Coenzym Q10 als auch für L-Carnitin positive Effekte bei der Behandlung von Parkinson gezeigt werden, da diese für die Ausschüttung der Nervenbotenstoffe im Gehirn benötigt werden.

Auch Omega-3-Fettsäuren haben eine positive Wirkung auf die Parkinson-Erkrankung. Hochwertige Omega-3-Fettsäuren sind für die Stabilisierung der Zellmembranen der Neuronen wichtig. In einigen Studien mit Mäusen konnte gezeigt werden, dass sie die von der Erkrankung betroffenen Nervenzellen der Tiere vor dem Absterben bewahren und sogar das dopaminherstellende System regenerieren können.

Wie man aus den oben erwähnten Beispielen sehr gut erkennen kann, geht die Wirkung von Mikronährstoffen nicht von einem einzelnen Nährstoff aus. Die Gesamtheit macht den Effekt. In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man deshalb heute zur Vorbeugung und bei der Behandlung der Parkinson-Symptome eine natürliche Mikronährstoffmischung. Sie garantiert die optimale Versorgung der Zellen und hält Körper und Geist fit und leistungsfähig. Dazu passt eine aktuelle Studie, in der bei einer natürlichen Mikronährstoffmischung in einer großangelegten Studie genau die oben erwähnten neuroprotektiven Effekte nachgewiesen wurden.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt(Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

Veränderungen im Alltag

Gesunde Ernährung ist – wie bei praktisch allen anderen Krankheiten – eine wichtige Basis für die Gesundheit. Essen Sie weniger Kohlenhydrate, also Brot, Nudeln und Gebäck. Heute wissen wir: Wenn die Mahlzeiten eines Tages zu mehr als 25 Prozent aus Kohlenhydraten bestehen, kann dies zu schleichenden Entzündungen in Darm und Gehirn führen. Aktuelle Forschungen haben übrigens einen eindeutigen Zusammenhang zwischen diesen Darmentzündungen und neurologischen Krankheiten wie Parkinson nachgewiesen. Außerdem ist heute auch klar, dass ein hoher Anteil von tierischen Fetten in der Nahrung zu einer Verschlechterung von Parkinson beitragen kann.

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Weitere Informationen finden Sie online unter:

Alltagshelfer bei Parkinson: Unsere Empfehlungen

Parkinson – Ursachen, Symptome und ganzheitliche Therapie

Deutsche Parkinson Gesellschaft

Quellen