Mikronährstoffe bei Lebererkrankungen

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Wie Sie in unserem Artikel Lebererkrankungen – Ursachen, Symptome und Therapie bereits lesen konnten, spielen Mikronährstoffe eine wichtige Rolle bei Lebererkrankungen. In diesem Artikel wollen wir uns tiefer mit diesem Thema beschäftigen und Ihnen hilfreiche Tipps zur Selbsthilfe geben.

Mikronährstofftherapie

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Mikronährstoffe deutlich positive Auswirkungen auf die Lebergesundheit haben. Als wichtigstes Entgiftungsorgan ist die Leber einer großen oxidativen Belastung ausgesetzt. Daher ist eine ausreichende Versorgung mit AntioxidantienGrundvoraussetzung für die Gesunderhaltung des Organs. Da die Leber ebenfalls als „Enzymzentrale“ des Körpers fungiert, benötigt sie sämtliche Mikronährstoffe, die für die Funktion und Wirkungsweise der Enzyme verantwortlich sind.

An oberster Stelle steht daher die Versorgung mit dem Mineralstoff Zink, da dieser in mehr als 300 Enzymen enthalten ist. Durch eine zusätzliche Supplementierung von Zink verbessert sich unter anderem die Bildung des Retinolbindungsproteins, was wiederrum die Aufnahme von Vitamin A vereinfacht. Ebenso ist ein ausreichender Vitamin B6-Haushalt entscheidend, um die Aufrechterhaltung des Harnstoffzyklus zu gewährleisten.

Wer bereits an einer virusbedingen Lebererkrankung leidet, kann vor allem von Antioxidantien und Vitamin C profitieren. Zusätzliche Antioxidantien sind nötig, da die Viren nicht nur die Leber sondern auch die darin ablaufenden oxidativen Prozesse beeinträchtigen. Studien haben gezeigt, dass die Gabe von Vitamin C eine deutliche Verbesserung bestimmter histologischer Parameter und damit auch einer Reduzierung der Viruslast hervorrufen kann.

Als weitere wichtige Mikronährstoffe im Kampf gegen Lebererkrankungen sind außerdem sekundäre Pflanzenstoffe zu nennen. Es konnte beispielsweise gezeigt werden, dass Curcumin zu einer Verbesserung der Zellstruktur und gleichzeitig zum Rückgang der Transminasen führt.

Eine Mikronährstoffbehandlung eignet sich nicht nur zur Prävention sondern auch zur Therapie, wenn die Krankheit bereits eingetreten ist. In zahlreichen Studien wurde eindeutig nachgewiesen, dass Mikronährstoffe wie Mineralien (vor allem Zink), Vitamine (Vitamin A und Vitamin B6) als auch sekundäre Pflanzenstoffe zu einer Linderung der Beschwerden beitragen.

In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man deshalb heute als Basistherapie bei Lebererkrankungen eine moderat dosierte, natürliche Mikronährstoffmischung. Mit Hilfe der enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe kann die Leber sowohl vorbeugend geschützt, als auch behandelt werden, wenn eine Erkrankung bereits vorliegt.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

Veränderungen im Lebensstil

Bei fast allen Lebererkrankungen wirken sich bestimmte Veränderungen des Lebensstils deutlich positiv auf das Krankheitsbild aus. Als einer der wichtigsten Punkte gilt dabei die Einschränkung des Alkoholkonsums. Alkoholmissbrauch ist ein Auslöser für nahezu alle Erkrankungen, die mit der Leber in Verbindung stehen. Verzichten Sie daher möglichst auf das Genussmittel oder senken Sie den Verzehr drastisch.

Ebenso sollten Sie darauf achten, was Sie essen. Eine ausgewogene, fettarme Ernährung schützt sogar doppelt: Zum einen wird Ihre Leber nicht durch zu große Mengen Fett belastet, zum anderen vermeiden Sie Übergewicht, was ebenfalls ein Auslöser bestimmter Leberbeschwerden sein kann. Falls Sie übergewichtig sind, sollte daher auch das Erreichen des Normalgewichts angestrebt werden. Eine gesunde und erfolgreiche Diät darf auf keinen Fall auf einen zu geringen Zeitraum ablaufen. Als Credo gilt – langsam aber stetig.

Auch erhöhte Stressbelastung kann zu Lebererkrankungen führen. Wem die Galle sprichwörtlich regelmäßig hochkommt, der sollte versuchen in gewissen Situationen ruhiger zu reagieren. Ebenso können kurze aber gezielte Ruhepausen hilfreich sein.

Was Sie selbst tun können

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Essen und Trinken

Entspannung

Weitere Informationen finden Sie online unter:

Alltagshelfer bei Lebererkrankungen: Unsere Empfehlungen

Lebererkrankungen – Ursachen, Symptome und ganzheitliche Therapie

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