Mikronährstoffe bei Asthma

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Wie Sie in unserem Artikel Asthma – Ursachen, Symptome und Therapie bereits lesen konnten, spielen Mikronährstoffe eine wichtige Rolle bei Asthma. In diesem Artikel wollen wir uns tiefer mit diesem Thema beschäftigen und Ihnen hilfreiche Tipps zur Selbsthilfe geben.

Mikronährstofftherapie

Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente & sekundäre Pflanzenstoffe) spielen bei praktisch allen Stoffwechselreaktionen eine große Rolle. Sie steuern die Produktion und Ausschüttung der Hormone und Botenstoffe und sind auch an deren Abbau beteiligt.

So senken Vitamin C und Omega-3-Fettsäuren die Häufigkeit und die Schwere von Asthmaanfällen, indem sie entzündungshemmend und antiallergisch wirken. Außerdem sind Omega-3-Fettsäuren wichtige Gegenspieler zu den heute in der Ernährung dominierenden tierischen Fetten. Während die in den tierischen Fetten überwiegenden gesättigten Fette die Bildung von Entzündungsbotenstoffen stimulieren, hemmen Omega-3-Fettsäuren diesen Stoffwechselprozess. Übrigens zeigen neue Studien, dass emulgierte Omega-3-Fettsäuren in einem komplexen Mikronährstoffprodukt in Saftform besser aufgenommen werden als die üblichen Omega-3-Kapseln.

Einige Asthma-Formen entwickeln sich auch durch ein zu hohe Belastung mit freien Radikalen („oxidativer Stress“). Deshalb ist die Aufnahme natürlicher Antioxidantien sehr wichtig, da diese hervorragend gegen den oxidativen Stress wirken. Sie verbessern nachgewiesenermaßen die Lungenfunktion. Natürliche Antioxidantien schützen die Lunge zudem vor weiteren Belastungen wie hohe Ozon-Werte, Feinstaub oder Zigarettenrauch. Magnesium wiederrum verringert die Allergieneigung und reduziert die Verkrampfung der Bronchialmuskulatur bei Asthmatikern.

Eine weitere wichtige Option im Kampf gegen Asthma ist die Förderung der Darmgesundheit. In der chinesischen Medizin ist seit 4000 Jahren ein Zusammenhang zwischen Darmstörungen, Hauterkrankungen und Lungenkrankheiten bekannt. Die Praxis zeigt, dass tatsächlich darmaktive Substanzen wie milchsauer vergorene Gemüsesäfte einen positiven Einfluss auf die Lunge haben.

In der modernen Mikronährstofftherapie bevorzugt man heute als Basisunterstützung bei Asthma eine moderat dosierte, natürliche Mikronährstoffmischung. Diese erlaubt es, alle oben genannten Vorteile zu vereinen, alle Zellen werden optimal versorgt und Körper und Geist werden wieder schnell fit und leistungsfähig.

Von vielen Fachleute empfohlen werden natürliche flüssige Mikronährstoffkonzentrate – diese werden besser vom Körper aufgenommen als Pillen oder Tabletten, da durch die flüssige Form die Nährstoffe bereits über die Schleimhäute resorbiert werden. Zudem liefern Sie alle Mikronährstoffe die der Körper täglich benötigt (Hier erhalten Sie eine Übersicht empfohlener Präparate).

Veränderungen im Lebensstil

Oben haben wir schon gezeigt, wie wichtig Ernährung und Mikronährstoffe bei Asthma sind. Doch auch das Verhalten und der Lebensstil können erheblichen Einfluss auf die Symptomatik haben. Achten Sie auf ein gesundes Körpergewicht. Durch Studien ist belegt, dass Übergewicht sowohl die Lungenfunktion negativ beeinträchtigt, als auch Anzahl und Ausmaß akuter Asthmaanfälle erhöht.

Chronischer Stress ist ebenfalls an der Entstehung von Asthma beteiligt. So zeigte eine ganz neue Studie, dass chronischer Stress die Funktion unserer Zellkraftwerke (Mitochondrien) beeinträchtigt und dadurch die Barrierefunktion der Darmzellen nicht aufrechterhalten werden kann. Dies führt zu einer vermehrten Belastung des Immunsystems und zu einer erhöhten Asthmaneigung. Weitere top-aktuelle Studien empfehlen die regelmäßige Anwendung von erlernten Entspannungsverfahren (Autogenes Training, Muskelentspannung nach Jacobson,Yoga), um einer akute Verschlechterung von Asthma vorzubeugen.

Was Sie selbst tun können

Mikronährstofftherapie

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Essen und Trinken

Lebensweise

Weitere Informationen finden Sie online unter:

Alltagshelfer bei Asthma: Unsere Empfehlungen

Asthma – Ursachen, Symptome und ganzheitliche Therapie

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